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Tempel und Mythenprojekt

Mittwoch, 16. Dezember 2009

nachdenklich




Seit Samhain streift ein Teil von mir in der Unterwelt herum. Es ist als würde mich eine Art wabernder Nebel umgeben, beständig und kalt. Eine dunkle Hand hat sich um meinen Hals gelegt und erinnert mich daran, dass ich sterblich bin.

Nicht dass ich traurig oder melancholisch wäre... es ist eher... ich denke sehr viel über den Tod nach. Über die Macht der dunklen Götter, die jetzt regieren. In meinem Pantheon sind das nun Hades und Persephone... auch Hekate...
Die Sonne ist fort. Mein Apoll hat schon vor Monaten seinen Sitz im Delphischen Orakel Dionysos überlassen.
Den Weingott umgibt auch eine gewisse Düsternis, eine ekstatische Zerstörungswut, gebunden an blutige Lust und Hingabe. Schwarzmondlust.

So wie auch Hades nun um die Gunst der lieblichen Persephone buhlt, sie zu verführen versucht. Er wird es schaffen, das weiß man. Und sie wird ihn verändern. Sie wird das Rad von Leben, Tod und Wiedergeburt in Gang bringen.

Er, als stolzer König über ein grenzenloses Reich, unglaublich mächtig, wird sich vor ihr verneigen und sie lieben. Er wird ihr alles anbieten was er geben kann und sie wird letztlich nicht der Materie sondern der Lust erliegen. Mit den Granatapfelkernen nimmt sie den Samen des Todes in sich auf, ganz ungezwungen und freiwillig. Und das wird sie ermächtigen. Sie wird Herrin über die Unterwelt.

Ja. Über solche Dinge denke ich nach. Ich fühle mich wie Persephone. Eingeweiht in die Mysterien von Liebe und Tod, von Schmerz und Lust, durch den geliebten Gott-König an meiner Seite.

Ich freue mich auf die Raunächte. Das wird wild werden dieses Jahr. Ich kann es jetzt schon in meinen Knochen fühlen.
Und Yul... ja... das war ein Feuer-Jahr und darum kann ich es kaum erwarten, dass die Sonne und mit ihr das Licht wiedergeboren wird. Die fragile, junge Flamme muss vor dem Todesgott geschützt werden, der Jagd auf sie machen wird... letztlich wird sie siegen.

Dienstag, 15. Dezember 2009

das Mythenprojekt

Also um was geht es und was will ich damit erreichen…?




Hm…

Also wie der Titel schon sagt, geht es um Mythen.

Es geht um das Erzählen von Mythen, Märchen, Sagen, Geschichten… und um das Verstehen derselben. Ob jetzt in historischer, psychologischer oder soziologischer Hinsicht.


Auch wie man diese Mythen in seinem Leben/Alltag nutzen und wiederfinden kann. Wie sie einem in schwierigen Situationen und Krisen weiterhelfen können. Oder auch natürlich zu positiven Anlässen wie Geburt, Liebe usw.


Und es geht darum zusammen Spaß zu haben und einen schönen Abend zu verbringen, der einen aus dem Alltag reißt und gemeinsam zu lernen.


Wie ich mir so einen Abend vorstelle…

Man sucht vorher gemeinsam ein Thema für den Abend aus. Danach richtet sich dann was für Geschichten erzählt werden. Jeder der kommt MUSS mindestens eine Geschichte erzählen. Es gibt keine Nur-Zuschauer, sonst ist es unfair. Niemand muss sich zum Hampelmann für die anderen machen.


Wie sie/er erzählt bleibt jedem selbst überlassen. Egal ob vorgelesen, frei erzählt, als Gedicht vorgetragen oder gesungen. Man kann‘s auch also Dia-Vortrag machen, als Kurzfilm (natürlich am besten selbstgedreht) oder als Comic. Also wie gesagt, das bleibt jedem selbst überlassen, solange es im Rahmen des Sinnvollen und Möglichen bleibt.


Der Abend/Nachmittag wird dem Thema angepasst. Es wird zusammen gegessen und getrunken. Da kann man z.B. auch das Essen sehr gut an die Mythen anpassen. Man kann Gerichte wählen die direkt oder indirekt mit dem Thema zu tun haben. Auch mit dem Ambiente geht das ganz gut (besonders im Sommer). Und wenn mans noch authentischer will, kann man auch seine Kleidung anpassen. Man kann auch räuchern. Sowas ist immer recht lustig. Vor allem hilft es einem dabei sich auf den Mythenkreis einzulassen und einzutauchen in diese anderen Welten.

Und während man isst und trinkt, wird eben erzählt.

Wenn es sich ergibt, kann man geführte Medis oder aktive Imaginationen zu den Geschichten machen. Evtl. auch mal ein Ritual oder Mysterienspiel.

Aber das Projekt ist nicht direkt als magische Arbeitsgruppe geplant obwohl es durchaus rituellen Charakter hat. Es können auch Leute mitmachen, die gar nichts mit Magie am Hut haben. Man sollte lediglich ein paar tiefenpsychologische Hintergründe kennen und sich mit dem Thema schon mal befasst haben.



Sollte jemand von euch Lust haben, könnt ihr mich entweder hier oder bei www.myspace.com/alexis_silberstein kontaktieren.



Achtung, das Projekt ist regional beschränkt. Also hauptsächlich im Raum Karlsruhe und Baden-Württemberg.

LG

Alexis

Samstag, 5. Dezember 2009

Babalon

Damit mir keiner nachsagt ich wäre zu fluffig... hier mal ein paar Göttinnen die ich sehr mag, die jedoch nicht sonderlich hell oder lichtbringend sind :-D


Als erstes Babalon.

babalon Pictures, Images and Photos


Lilith

lilith Pictures, Images and Photos


meine allerliebste, allerschönste, allerklügste, allerbeste Eris ;-)

eris Pictures, Images and Photos


Kali

Kali Ma Pictures, Images and Photos


Hel

Hel Pictures, Images and Photos

Mittwoch, 7. Oktober 2009

mehr zum Thema Animus - die inneren Götter

Den folgenden Text habe ich bei meinen Internet-Recherchen gefunden. Ich denke, er gibt noch mehr Ausunft über die Thematik.

Die Quelle lautet:
M.L. von Franz: "Der Mensch und seine Symbole"


Jeder Mensch ist ganz und vollständig angelegt. Sind wir als Mann geboren, so steckt in uns eine innere Frau. Sind wir als Frau zur Welt gekommen, so beherbergen wir in uns einen inneren Mann. Wörtlich bedeutet Anima Seele und Animus Geist, Wind oder Atem.

In unserer Seele finden sich also "männliche" und "weibliche" Anteile, die sich - ganz ähnlich wie Yin und Yang in den östlichen Philosophien - zu einem Ganzen fügen (sollen). Die Fähigkeit, Beziehungen herzustellen und zu lieben wird von den meisten Kulturen dieser Erde als weibliche Eigenschaft angesehen, während die Fähigkeit, Stärke zu demonstrieren, Macht auszuüben und zu kämpfen als männliche Eigenschaften gelten.

Jede menschliche Seele muß fähig werden, beides zu können - mit Macht und Kontrolle umgehen (Animusqualitäten) und lieben und sich spontan vom Schicksal tragen lassen (Animaqualitäten). Über das Verhältnis von Animus- und Animaqualitäten äußert sich Johnson folgendermaßen: "Die weiblichen Eigenschaften sind es, die Sinn in unser Leben bringen: die Fähigkeit, mit anderen Menschen Beziehungen aufzubauen, Bewußtheit über unsere inneren Gefühle und Werte, Respekt für unsere Umwelt auf der Erde, Freude an der Schönheit der Welt... Mit unseren Schwertern und Lanzen können wir zwar ganze Imperien erbauen, aber sie geben unserem Leben weder Sinn noch Ziel."
Animus und Anima sind Götter. Ihre Macht über den Menschen und sein Verhalten ist umso größer, je weniger Bewußtsein er für diese inneren Gestalten entwickelt hat. Beziehungen, in denen die Partner ineinander verliebt sind, enthalten ganz unvermeidlich Elemente von Animus- oder Animaprojektionen. Im Grunde verliebt sich jeder in sich selbst, das heißt in seine eigene, mehr oder minder unbewußte Seelenhälfte.

Dabei sind die Erscheinungsformen der inneren Götter selten klar umrissen und eindeutig; fast immer sind es schillernd-komplexe Seelenbilder von fast magischer Qualität. Bekannte Animagestalten sind beispielsweise die Hexe, die Amazone, die Priesterin, die Göttin, die Hure, die Undine, die weise Frau, der barmherzige Engel und Mutter Erde; prominente Animusgestalten hingegen sind der Abenteurer, der Rebell, der ewige Jüngling, der treusorgende Vater, der Zauberer, der Prophet und der machtvolle Führer. "Obwohl wir diese inneren Partner außerhalb von uns selbst suchen, leben sie in uns und treiben uns genau in diejenigen Erfahrungen, die unseren bewußten Wünschen entgegenstehen. Die Anima verführt den Mann ständig in die dunkle Welt des Gefühls und der emotionalen Verstrickung... und die Frau wird ständig vom Animus in Isolation, Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung getrieben..."
(Jessie Adler Gral "Unser inerer Geliebter")


Die Vierheit des Animus
Wie die Anima im Manne, so erscheint auch der Animus meistens in vier Entwicklungsstufen: Zuerst als Symbol physischer Kraft, zum Beispiel als Sportheld oder der fiktive Dschungelheld Tarzan. Auf der nächsten Stufe besitzt er dann auch Initiative und gerichtete Tatkraft und auf der dritten Stufe wird er zum "Wort" und projiziert sich deshalb oft auf geistige Größen, den Arzt, den Pfarrer, den Professor. Auf der vierten Stufe verkörpert er dann den "Sinn" und wird zum Vermittler schöpferischer und religiöser innerer Erfahrungen, durch die das Leben einen individuellen Sinn findet, wie zum Beispiel Gandhi.


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So...
Die Vierheit des Animus... In meinem letzten Blog sprach ich von den drei Erscheinungsformen des Animus. Von Franz spricht von der Vierheit. Sollte nicht verwirren, da sich diese vier Aspkete eher auf die Attribute beziehen, nicht so sehr auf die Gestalten/Erscheinungsformen.

Wenn ich dazu komme (was ich sehr hoffe), werde ich mir mal meine Tarot-Karten zur Hand nehmen und versuchen ein paar Bezüge zu finden. Die großen Arkana werden da schon mal sehr aufschlussreich sein. Mir fällt da spontan die Karte "der Herrscher" als typischer Animus ein.

Auch "der Magier", da jedoch in der Funktion als "Vermittler schöpferischer und religiöser innerer Erfahrungen" und Initiator. Ich empfinde den Magier für mich und meinen Lebensweg als sehr wichtige Karte. Er taucht in Legungen nur selten auf, dann jedoch sehr wuchtig.

Wie ist das bei euch?
Habt ihr euch schon mal mit dem Thema Animus und Anima beschäftigt? Wenn ja, wie?

Soviel für heute.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Animus 2009

Die letzten drei Monde haben mein Leben vollkommen durcheinander gebracht.
Aber auch viel Erkenntnis, die mich stärker macht und in mir weiter wirkt.

Hier mal wieder ein spirituelles Gedicht, gewidmet meinem Animus.


Was das genau ist sagt uns Wikipedia.

Zitat:

"Das Gegenstück zur Anima ist der Animus (von lat. animus = Geist), eine Sammlung von unbewussten maskulinen Attributen und Potenzialen im Unbewussten der Frau. Der Animus tritt als männliche Figur in den Träumen von Frauen auf, zum Beispiel als mysteriöser und faszinierender Liebhaber, als Vaterfigur, Pastor, Professor, als Prinz, Zauberer usw. Wie jeder Archetyp kann er sowohl positiv als auch negativ wirken. Im Negativen besitzt er einen Todeszug, der die Frau von der Welt wegzieht. Im Positiven kann er ein vermittelnder und motivierender Faktor für intellektuelle Tätigkeit sein. Während die Anima den Mann durch Stimmungen („Anima moods“) beeinflussen kann, äußert sich der Animus im Negativen durch Animus-Meinungen („Animus opinions“). In so einem Fall wiederholt die Frau gedankenlos Allgemeinplätze, die sie von Vaterfiguren übernommen hat (z.B. „Da kann man nichts machen.“) und die auf die Abwesenheit von individuellem Denken hinweisen. Im Märchen manifestiert sich der Animus zum Beispiel als Prinz, als König Drosselbart oder Blaubart."




Der Animus ist für jede Frau wichtig, weil er in unseren Alltag und unsere Beziehungen hinein wirkt, ohne dass es uns oftmals bewusst ist. Er kann uns lähmen, indem wir zu viel grübeln, zu viel zerdenken oder gedanklich unentwegt um die selben Dinge kreisen, ohne dass wir voran kommen.
Aber er kann uns auch helfen, strategisch und rational ein Ziel zu erreichen, mit Mut und Willen. Während das Weibliche runde, weiche Wellen fährt ist er direkt und geradeaus, auch wenn das heißt, mit Gewalt Mauern durchbrechen zu müssen.


Das ist sein Luft-Aspekt. Ich ordne dem Animus die Elemente Luft und Feuer zu. Also auch Sexualität und Leidenschaft, Aggression, Transformation und auch eine gewisse Art der Initiation in und durch den Tod hindurch.

In meinem Apollon-Hekatos-Gedicht habe ich bereits einen Aspekt des Animus angeschnitten.
Hier also ein neues Gedicht zu dem Thema, diesmal jedoch eher der dunkle Todesaspekt, den mag ich sehr gerne.

Animus 2009


Dämonending du,

Zauberwesen,

mit den Zauberaugen

und dem Zauberhaar,

Mit der Haut so weiß wie Schnee

und dem Schimmern deiner Wellen,

so schwarz wie Ebenholz.

Die Meere fließen in deinen Augen zusammen,

und die Stürme durchwühlen ihren Grund.

Rot sind deine Lippen,

die du dir blutig gebissen hast.

Um mich mit deinem Feuerkuss

in deine Reiche einzuweihen.

In die Leidenschaft des Verbrannt-Werdens,

mit den schwarzen und violetten Feuern.

Du bist mein Fleisch und du bist meine Seele.

Frisst dich mit jedem Herzschlag tiefer in mich.

Du bist mir Bruder und Vater,

bist mein Schlafmohn-Gott,

der mir den Tod in sanftem Schweben bringt,

ungehalten, fern von Zeit oder Raum.

Ich schwebe im Äther,

während deine Hand Sterne auf meinen Körper setzt.

Mein dunkler Geliebter,

der mich zur Schöpferin und Mutter macht.

Ich schaffe dich um selbst neu zu werden.


Copyright by Alexis Solvey Viorsdottir

Mittwoch, 23. September 2009

Apollon-Hekatos

Apollon-Hekatos... oder Apollon-Hekatombaeus...

Heka ist griechisch und bedeutet 100. Ihr kennt ja die Göttin Hekate, in ihrem Namen findet sich das Wort auch.
Eine Hekatombe ist eine Hundertschaft... meist 100 Tiere oder Gegenstände die den Göttern in großem Rahmen geopfert wurden.

Ich habe schon öfter nach den Ursprüngen des Gottes Apollon recherchiert und stoße dabei immer wieder auf einen Aspekt an ihm, der sich vom üblichen Bild des Licht- und Musengottes
abhebt.
Ursprünglich kommt er wohl - wie Hekate - aus Kleinasien und war ein Erd-, Ernte- und Fruchtbarkeitsgott, ähnlich wie der ägyptische Osiris. Man bringt die beiden in enge Verbindung miteinander.

Man kann davon ausgehen, dass der ursprüngliche Apollon zwar viel mit der Sonne zutun hatte, allerdings weniger mit dem Bild, das man heute allgemein von ihm hat. Also das Bild des strahlenden, leicht töffigen Jünglings, der an seiner Leier zupft.

Des Weiteren habe ich Folgendes gefunden:

Zitat aus dem schwarzen Netz "Die Gnostiker wußten um einen Zwillingsbruder des Apollon (bzw. des Sonnengottes Helios). Dieser Bruder ist Sol Niger (Schwarze Sonne) und König der Unterwelt."

Vom subjektiven Empfinden erinnert es mich auch ein wenig an den Mithraskult. Aber das ist wirklich rein subjektiv.
Ich kann es aber absolut nachempfinden. Für mich hat der Gott Apollon zwei Gesichter. Die helle Seite, die gerecht und weise ist und dann die dunkle Seite, die rachsüchtig, arrogant und orgiastisch ist.


Auch der Charakter des Apollon ist nicht ganz so hell wie man auf den ersten Blick annehmen mag. Er ist ein Feuer- und Luftgott und bewegt sich daher immer in den Extremen zwischen vergeistigter Beherrschung und animalischer Begierde. Siehe z.B. die Geschichten mit Daphne, Kassandra oder Typhon. Er ist Rache- und Sühnegott. Seine Pfeile können heilen und töten, je nach Notwendigkeit oder Laune.


Mittlerweile habe ich sehr viele Gedichte über ihn geschrieben.
Das folgende ist eines davon.




Apollon-Hekatos


Ich bin einem Gott geweiht…
Der alles verbrennt was er berührt…
Er verschlingt die Wellen der Welten…
Die Schwingungen der Zeit…
Er hat meine Seele gebrandmarkt…
Ich trage sein Zeichen…
Für alle Ewigkeit…
Wird er durch mich wirken…


Er hat wie Janus zwei Gesichter…
Das eine golden, kühl…
Dem Wind und der Sonne zugeneigt…
Dem kalten Frühlingsmorgen mit all seiner Beschwingung...
Wirkt er wie jeder Sonnengott…
Er richtet und erbaut mit kalkuliertem Zynismus…
Die Gedankenkonstrukte der Mathematiker…
Die Lieder der musengeküssten Künstler…
Er entzündet den Funken in dir, der dich handeln macht…
Der einen Krieger das Schwert führen lässt…
Die Frucht auf den Feldern gedeiht nach seinem Willen…

Das andere Gesicht ist schwarz und voll Gram…
Unerwiderter Leidenschaft…
Denn er sucht nach Vollkommenheit in der Verschmelzung…
Und teil doch alles in Splitter…
Er ist die schwarze Sonne…
Die Unterwelten durchflutet…
Er ist ein Wüstenherr, der den Verstand verbrennt…
Und die Herzen zu Asche haucht…
Er begehrt und macht begehrlich…
Macht begierig… zu besitzen und zu halten…
Er hat mich blind gemacht…
Der Herr…
Mit dem Feuer seiner Hände…

Seine Priester sind Verdammte…
Die ewig suchen und verderben…
Die sich in den Tiefen von Süchten zu finden glauben…
Die die Nächte einsam verbringen…
Angefüllt mir Leidenschaften…
Angefüllt mit Lust und dunklen Genüssen…
Angefüllt mit Hingabe, Aufgabe, Auflösung…
Zerstörung… und Kreationen…
Selbstzerstörung… und Wiedergeburten…
Schlangengott… unaufhörlicher Ouroborus..

Spirituelle Lyrik

So... eine neue Kategorie mit dem Namen "Tempel"...

Da ich mich sehr mit Mythen und Göttern auseinandersetze, dachte ich mir, ich könnte eine extra Kategorie dafür einbauen. Es geht hier hauptsächlich um Lyrik und Mythentexte von mir selbst.
Aber auch um die Ergebnisse meines "Mythenprojektes", sprich Fotos von Projektarbeiten gibts auch hier.
Es soll aber gleichzeitig auch eine Art Schrein sein, zu Ehren der Götter und psychologischen, philosophischen Prinzipien, die ich verehre.

Soviel erst mal... Texte folgen ;-)

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Alexis Solvey Viorsdottir - 20. Dez, 18:57
grmpf...meine Antwort...
grmpf...meine Antwort ist irgendwie weiter oben gelandet..
Weidenfrau (Gast) - 18. Dez, 13:07

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