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Gestern hatte ich körperlich einen kleinen Durchhänger. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich von einem Laster überrollt worden. Da kam einiges zusammen, emotional wie auch somatisch. Der Stand der Mondin tut dann den Rest.
Aber es gibt Erfahrungen, die ich machen möchte. Ich habe sowas wie eine Liste mit Dingen, die ich gefühlt oder erlebt haben will, bis ich alt bin. Da stehen die merkwürdigsten und seltsamsten Sachen drauf. Und manchmal schenkt mir das Schicksal ein paar Minuten der Perfektion.

Zum Beispiel wenn man an einem trüben Tag mit Menschen durch den Park läuft und im rechten Moment der Himmel aufreißt und die Sonne alles golden färbt. Wenn dann die Blätterschatten wie Geistwesen über die Gesichter springen und man von einem Gefühl durchdrungen wird, das sagt: „das hier ist okay, das soll so sein“. Wenn der Wind durch die Blätter fährt und einen damit wie in einem kitschigen Liebesfilm aussehen lässt. Ich hasse kitschige Liebesfilme aber in solchen Momenten kann ich mich nicht gegen das Gefühl wehren, mich verliebt zu fühlen. Verliebt in das Leben und in die Göttin in mir. Sie spinnt ihr Netz und wirft es aus. Sie webt uns alle hinein in diese Maschen, jede unserer Emotionen und Gedanken, jede unserer Wünsche und Träume. Gesprächs- und Traumfetzen. So sind wir irgendwie alle verbunden, auf die eine oder andere Weise. Egal wie fremd wir uns erscheinen mögen.

Darum erkläre ich Frigga und Athene heute zu den Göttinnen des Tages.


 Frigga


Frigga, die nordische Göttin, die die Wolken webt… wie man ihr nachsagt…
Ihr würde ich die familiären Netzwerke zuordnen, die freundschaftlichen, emotionalen Verbindungen zu anderen Menschen.

Athene

Und Athene, die Griechin, die den Webstuhl erfunden hat… wie man glaubt… sie ist die Ideen-Netzwerk-Göttin. Sie verbindet unsere Ziele und Pläne und hilft uns Strategien dafür zu erarbeiten.

Ich bin froh um den Weg, den ich eingeschlagen habe. Es war definitiv die richtige Entscheidung.
Zwar habe ich meinen Garten verloren, dafür habe ich die Musik und die Kunst dazu gewonnen und ich kann sie wieder mehr denn je leben. Das Feuer dieses Sommers hat viel Altes verbrannt und zerstört. Doch hauptsächlich waren das Illusionen und negative Leidenschaften. Ich bin froh, mich nun in die Arme des dunklen Winters begeben zu können, um Ruhe und mehr Stabilität zu finden.
Samhain war die Wegmarkierung für die neue Richtung und der Abschluss des Alten. Die beiden weiblichen Elemente, Wasser und Erde, heißen mich willkommen und ich merke erst jetzt, wie sehr ich mich nach ihnen gesehnt habe.

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Yul 2
Ah ich freue mich sehr auf das Ritual später....
Alexis Solvey Viorsdottir - 21. Dez, 17:37
danke dir! :-) Wünsche...
danke dir! :-) Wünsche ich dir ebenso!
Alexis Solvey Viorsdottir - 21. Dez, 13:38
Ich wünsche dir...
Ich wünsche dir auch ein gesegnetes , schönes...
weidenfrau - 21. Dez, 10:50
Yul
Es ist draußen richtig windig und kalt. Das ist...
Alexis Solvey Viorsdottir - 20. Dez, 18:57
grmpf...meine Antwort...
grmpf...meine Antwort ist irgendwie weiter oben gelandet..
Weidenfrau (Gast) - 18. Dez, 13:07

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Zuletzt aktualisiert: 21. Dez, 17:37

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