Freitag, 6. November 2009

args

Ha! ich weiß jetzt endlich was das Problem an meinem Rechner ist. Scheint auch schon anderen vorher passiert zu sein... na ja... ist nicht verwunderlich, die haben vermutlich auch Kaffee über die Tastatur gekippt *schäm* *kleinlautzugeb*

Im dümmsten und kompliziertesten Fall brauch ich ein neues Motherboard. args... *heul*

Wege - Tarot

Manchmal glaube ich mich zerreißen zu müssen aufgrund der Wege, die mir geboten werden.
Sicherheit? Risiko?

Heute versuche ich mich mal ein wenig mit Tarot. Es ist meine persönliche Ansicht zur Deutung. Daher fühle sich bitte keine/r angepieselt, wenn ihre/seine Deutung nicht mit meiner überein stimmt.


Ich habe die beiden Hofkarten „König der Münzen“ und „Ritter der Stäbe“ gewählt. Vermutlich gibt es auch noch andere Karten die zu dem Thema passen aber ich habe bewusst diese beiden ausgesucht, weil sie zu meinen aktuellen Lebensumständen passen und weil ich sie gezogen habe.

Also… der König der Münzen…
… ist Sicherheit, die Stabilität, Geborgenheit, Nähe… aber auch Routine, Einengung und Abstumpfung offeriert.
Und der Ritter der Stäbe ist…
… Feuer… wartet auf mit Leidenschaft, Inspiration, unglaublichen emotionalen Auf und Abs, Chaos, Schöpfung, Zerstörung. Unberechenbarkeit, Begierde, Selbstfindung und -zerstörung.

Ich bin seit ich denken kann zwischen diesen beiden Polen zerrissen. Noch nie habe ich es erlebt, dass mir ein Weg angeboten wurde, der beides enthielt. Möglicherweise ist diese Spaltung nur in meinem Kopf. Mit Sicherheit sogar. Darum werde ich auch immer uneinsichtiger, was die Zwangsläufigkeit dieser Entscheidungsfindung betrifft.
Ich versuche Brücken zu schlagen. Und das Ergebnis ist, dass ich am Ende selbst der Abgrund bin, in den ich alle Beteiligten mit reiße. Mir fehlt die Ruhe und Konsequenz um Brücke zu sein. Möglicherweise auch die Erfahrung oder die emotionale Intelligenz.
Schwer in Worte zu fassen, worauf ich eigentlich hinaus möchte.
Aber so bin ich gezwungen Wege in mir selbst einzuschlagen und mich zu entscheiden.


Auf der einen Seite die heimat- und ruheverheißende Erde. Materiell, sinnlich. Schöpferisch. Angenehm einfühlsam und zurückhaltend. Mitten im Leben, tief verwurzelt. Aber vielleicht auch ein wenig zu ängstlich, verfällt gerne in Stasis und Gewohnheit. Er tut alles dafür um Harmonie und Stabilität zu schaffen. Er bietet beruflich große Chancen. Und wenn man so umhergetrieben und nomadisch ist wie ich, dann kann er einem helfen, eine Heimat in sich selbst, wie im Außen zu finden. So ist der König der Münzen. Und er ist ziemlich „männlich“, durch das zweite Element, das im inne wohnt.

Nach dem Golden Dawn haben die Hofkarten jeweils zwei Elemente. Hier entspricht die Elemente-Zuordnung beim König der Münzen dem „Feuer der Erde.“ Also Hauptelement ist Erde (Münzen). Und der König ist Feuer. Ich finde, das klingt immer nach Magma oder gebranntem Ton. Diese Vorstellung gefällt mir gut.


König der Münzen


Auf der anderen Seite das alles verzehrende Feuer, das mich in ein Fieber voller Herzrasen und Wahn wirft. Vereinnahmend, dominant und kurzlebig. Aber dafür substantieller, sexueller und manischer als sonst etwas das ich kenne. Wenn man sich mit ihm auseinander setzt, kann man sehr viel lernen. Ganz besonders über seine eigenen, verborgenen Leidenschaften. Er ist Rebell und Befreier. Seine Kraft ist essentiell, wenn man sich aus einer Situation lösen möchte. Lichtbringer. Verführer und ewige Sonne, egal ob schwarz oder weiß. Ritter der Stäbe.

Hier ist die Elemente-Zuordnung „Luft des Feuers“. Hauptelement ist Feuer (Stäbe) und der Ritter ist Luft. Das ist wirklich etwas wie ein Feuersturm. Hört sich fast schon ungesund an.


Ritter der Stäbe





• König/Ritter = Feuer
• Königin = Wasser
• Ritter/Prinz = Luft
• Page/Prinzessin = Erde

Donnerstag, 5. November 2009

Ton-Priesterin

Ha, heut war ich mal kreativ und hab mir was getöpfert.
Das ist schon seit Jahren nicht mehr vorgekommen.

Hier das Ergebnis:
Photobucket

Photobucket

...

Gestern hatte ich körperlich einen kleinen Durchhänger. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich von einem Laster überrollt worden. Da kam einiges zusammen, emotional wie auch somatisch. Der Stand der Mondin tut dann den Rest.
Aber es gibt Erfahrungen, die ich machen möchte. Ich habe sowas wie eine Liste mit Dingen, die ich gefühlt oder erlebt haben will, bis ich alt bin. Da stehen die merkwürdigsten und seltsamsten Sachen drauf. Und manchmal schenkt mir das Schicksal ein paar Minuten der Perfektion.

Zum Beispiel wenn man an einem trüben Tag mit Menschen durch den Park läuft und im rechten Moment der Himmel aufreißt und die Sonne alles golden färbt. Wenn dann die Blätterschatten wie Geistwesen über die Gesichter springen und man von einem Gefühl durchdrungen wird, das sagt: „das hier ist okay, das soll so sein“. Wenn der Wind durch die Blätter fährt und einen damit wie in einem kitschigen Liebesfilm aussehen lässt. Ich hasse kitschige Liebesfilme aber in solchen Momenten kann ich mich nicht gegen das Gefühl wehren, mich verliebt zu fühlen. Verliebt in das Leben und in die Göttin in mir. Sie spinnt ihr Netz und wirft es aus. Sie webt uns alle hinein in diese Maschen, jede unserer Emotionen und Gedanken, jede unserer Wünsche und Träume. Gesprächs- und Traumfetzen. So sind wir irgendwie alle verbunden, auf die eine oder andere Weise. Egal wie fremd wir uns erscheinen mögen.

Darum erkläre ich Frigga und Athene heute zu den Göttinnen des Tages.


 Frigga


Frigga, die nordische Göttin, die die Wolken webt… wie man ihr nachsagt…
Ihr würde ich die familiären Netzwerke zuordnen, die freundschaftlichen, emotionalen Verbindungen zu anderen Menschen.

Athene

Und Athene, die Griechin, die den Webstuhl erfunden hat… wie man glaubt… sie ist die Ideen-Netzwerk-Göttin. Sie verbindet unsere Ziele und Pläne und hilft uns Strategien dafür zu erarbeiten.

Ich bin froh um den Weg, den ich eingeschlagen habe. Es war definitiv die richtige Entscheidung.
Zwar habe ich meinen Garten verloren, dafür habe ich die Musik und die Kunst dazu gewonnen und ich kann sie wieder mehr denn je leben. Das Feuer dieses Sommers hat viel Altes verbrannt und zerstört. Doch hauptsächlich waren das Illusionen und negative Leidenschaften. Ich bin froh, mich nun in die Arme des dunklen Winters begeben zu können, um Ruhe und mehr Stabilität zu finden.
Samhain war die Wegmarkierung für die neue Richtung und der Abschluss des Alten. Die beiden weiblichen Elemente, Wasser und Erde, heißen mich willkommen und ich merke erst jetzt, wie sehr ich mich nach ihnen gesehnt habe.

Montag, 2. November 2009

Peach Plum Pear...

Eine meiner absoluten Lieblingskünstlerinnen ist Joanna Newsom. Sie hat einen SEHR speziellen Stil zu singen und ihre Poesie ist auch recht eigenwillig.


Und ein Song der mir ganz besonders gefällt, ist "Peach Plum Pear".
Hier erst mal das Original von Joanna Newsom:




Und nun folgt ihre eigene Live-Umsetzung des Songs...
Stimme und Musik hören sich da deutlich angenehmer an.
Aber sie ist trotzdem noch sehr speziell ;-)

Danach ein tolles Cover mit Gitarre anstatt mit Harfe.










Und noch ein Cover des Songs... diesmal mit einem weiteren Saiten-Instrument. Ich hab bei meiner Suche sehr viel mehr Treffer bekommen als ich erwartet habe. Da die gute Frau eigentlich nicht sonderlich bekannt ist, wundert mich das ein wenig.





Der hier hat definitv den Titel "männliche Joanna Newsom" verdient (aber ich finde, er machts gut, ich find seine Stimme total lustig *wegkugel*):




Ich übe im Moment fleißig an meiner Klampfe und vielleicht schaffe ich es auch mal den Song zu singen/spielen.

So und jetzt noch "the book of right on" von Joanna Newsom.



hehe... und hier ohne Gesang ^^

der Kartograph

Der Kartograph

(für P.)



Masche, Fluss,
Wog’ und Wehe.
Wege.
Eingeteilt in zeitgeheilte Zwischenbreiten-
Grade meines todgefreiten Herzens.
Schöner, fremder, artverwandter
Kartograph von Unterwelten.
Der du bist, du Liebster.
Unbeschriebner Blätterreigen
fern von grün-goldnen Galaxien.
Eingehaucht in mondgeküsstes Firmament.
Du bereitest meiner (Selbst)Blendung
einen Tod, der heilsam ist.
Du bist mir Zeichner ungeformter Straßen.
Bettest Flüsse hin zur rechen Zeit
Und Berge hin zur rechten Höhe.
Vom Raub meiner Ziele sprech ich dich frei.
Doch du, mein Herr, wirst sehn
welch anders Licht ich bin, wenn keine Spiegel,
keine Schalk- und Glitzerdinger blitzen.
Weil die Splitter meiner Farben
kaleidoskopengleich deine Karten kolorieren.


Copyright by Alexis Solvey Viorsdottir

Samstag, 31. Oktober 2009

schöne Cover

Ich bin ja immer auf der Suche nach Songs und deren Cover-Versionen dazu. Am liebsten sind mir solche, die komplett neu interpretiert wurden. Weiter unten habe ich bereits Brian Molkos Version von David Bowies "Five Years" und Florian Horwarths "Horse with no name" (im Original soweit mir bekannt von der Band America).

Heute möchte ich euch noch zwei vorstellen.

Als erstes den Song "Glycerine" von einer meiner Lieblingsbands, nämliche Bush.
Darunter findet ihr ein sehr schönes Cover von einem Mädl, das ich bei Youtube ausgegraben habe. Sie nennt sich Bathroomgirl.
In ihren Channel könnt ihr noch mehr Cover-Versionen finden. Sie macht das recht gut, wie ich finde und hat auch diverse eigene Songs.













So und jetzt noch den Song "Big in Japan", im Original von Alphaville (das erspare ich euch) und in der Cover-Version von Ane Brun. Sie ist ein Geheimtip für alle Melancholiker. Ihre Stimme erfüllt jeden Song mit einer ganz speziellen Traurigkeit, ohne kitschig zu sein. Das ist fast einzigartig.
Sie zählt ebenfalls zu meinen Lieblingsmusikerinnen.







Freitag, 30. Oktober 2009

Fundstück

Hier ein Fundstück aus einem meiner ur-alten Schulbücher... von Marie v. Ebner-Eschenbach.


Ein kleines Lied!
Wie gehts nur an,
Daß man so lieb
Es haben kann,
Was liegt darin? Erzähle!

Es liegt darin
Ein wenig Klang,
Ein wenig wohllaut
Und Gesang,
Und eine ganze Seele.



Heute ist wieder ein Blog-Tag. Ich könnte alle zehn Minuten etwas schreiben ^^... schlimm, ich weiß.

krmpfsblah!

Also jetzt weiß ich's sicher, mein Rechner ist hinüber.
Keine Chance mehr - für mich, mit meinen absolut beschränkten, bescheidenen Mitteln - da was zu richten.

Dumm, dass ich ihn mochte. Jetzt bange ich ein ganz klein wenig um meinen Laptop. Er ist sozusagen in Dauergebrauch und nicht mehr der Neuste. Ich führe ja eh eine innige Liebesbeziehung mit ihm. Das war damals Liebe auf den ersten Blick... knallrot... Na ja. Aber ich schreie jetzt nichts herbei. Alles wird gut!

El Mariachi

Ah heute fühle ich mich wie El Mariachi. Warum? Seit heute haben mein bester Freund und ich Gitarren. Wir können noch nicht mal das D richtig, halten uns aber schon für die Blues-Brothers. Schlimm oder? Ich vermute, es geht jedem so, der damit anfängt ;-)

Zumal laufen die Vorbereitungen für Samhain. Ein ereignisreiches, magisches Wochenende steht bevor. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und kann’s kaum erwarten.

Na ja, und ansonsten habe ich heute festgestellt: ich habe mich einem Feuergott geweiht und das bleibt nicht ohne Spuren. Das Feuer formt und verändert meine Persönlichkeit bzw. legt sie frei. Ein sehr spannender Prozess. Vor einem Jahr hielt ich mich für vollkommen unmusikalisch. Da hatte ich nur Wort und Bild. Nun steht mir auch die Dimension des Klanges offen, von Tanz und körperlichem Ausdruck.
Übrigens… Musik… kommt von den Musen… :-D pling pling pling…


Unser Körper ist unser Tempel. Das vergessen wir viel zu schnell und zu oft.



Und hier hab ich noch was Nettes für euch... bin ganz neidisch auf den Knirps. Werd wohl nie so gut spielen, egal wie viel ich üb... bin schon zu alt für hehe :-)




Sonntag, 25. Oktober 2009

Heimkehren

hab mal wieder ein Gedicht ausgegraben. Es ist ca. zwei Jahre alt und von mir.


Heimkehren...
Heimkehren in ein Land das meine Wurzeln nicht trägt.......
Heimkehren zu den Illusionen meiner Ahnen.......
Heimkehren und meine Finger in die fruchtbare, schwarze Erde graben.......
Heimkehren und im größten Schmerz, im größten Verlust ganz werden.......
Heimkehren in das Fremde, in das Ferne, in den Nebel über den Tälern.......
Heimkehren und meine Sprache ganz verlieren.......
Heimkehren und meinen Namen aus den Mündern der Menschen hören.......
Heimkehren und meinen wahren Namen hören.......
Heimkehren...


copyright by alexis solvey viorsdottir

Donnerstag, 22. Oktober 2009

für MAT

............

Das Blut ist schwarz im Mondlicht.

Wenn es sich über die trockene Erde ergießt.

Gierig ist es gesaugt,

von hungrigen Tierzungen geleckt und verloren.

Und weiß, deine Haut

wie das Blendwerk hinter den Wolken.

Weiß über mir, mit dem silbernen Blitzen

und Schimmern deiner Klinge.

Blickgebannt und schwarz gemalt.

Deine sanfte Hand an meiner Kehle.

Bin ich dir haltlos geworden.

Ergeben. Geduldig.

Atmen wir einander.

.. ..

In meinem Rausch.

In meiner flammenden Trunkenheit.

In meinem Taumel warf der Mond

benebelt und schwach

mich in deine Arme.

Hast du mich gefangen und weich gebettet.

Deine warmen Schultern haben mich

vor dem Aufschlag entführt.

Als ich auf dich brandete

Die Abgründe schluckten dich.

Mit.

Mir.

In einen tiefgeborgenen Geist.

Tief zum Kern der Sinne.

Mein Daumen zerriss die Haut

Auf einem Schlüsselbein und alles.

Bis du all der Waffen Herr warst,

die Notwendigen,

um mein zu sein.

All den Weg bist du mir nach gefolgt.

Durch die Dornen.

Zogst Spuren aus Schwarz-Rot

Nach. Und reißgezahntes Wild.

.. ..

Bis du mich wieder fandest.

Und ich liege.

Bewegungsfern gefesselt

im Haar der Pappeln verhangen.

Dein Weiß über mir, mit dem silbernen Blitzen

und Schimmern deiner Klinge.

Blickgebannt und schwarz gemalt.

Deine sanfte Hand an meiner Kehle.

Bin ich dir haltlos geworden.

Ergeben. Geduldig.

Atmen wir einander.



Copyright by Alexis Solvey Viorsdottir

Mittwoch, 21. Oktober 2009

und täglich nervt der Alltag

Eigentlich hätte ich viel zutun. Alltagskram.
Einen Berg Wäsche waschen, Altglas weg schaffen, Pfandflaschen zurück bringen, einen Schal fertig häkeln,
einkaufen gehen, blahhhhh...
Aber ich komme nicht so ganz in die Gänge. Kann mich zu nichts aufraffen und bin zeitgleich total getrieben und unruhig.

Meine Wohnung brauch mal eine absolute Grundreinigung, mit zeitgleichem IKEA-Einkauf und Neugestaltung. Es wird Zeit für einen neuen Lebensabschnitt. Ich fühle mich total unwohl in den Räumen. Da ich jetzt mehr als ein Jahr lang einen Mitbewohner hatte, empfinde ich alles als total fremd und so gar nicht meins.
Es wird Zeit, wieder Leben und Feuer in diese Wände zu bringen. Aber ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wo anfangen.


Ich muss außerdem ein Fotoprojekt beenden. Wenn ich nämlich noch länger warte, wird es zu kalt. Ich werde dabei mit den Füßen und Händen im Wasser herum tatschen müssen und darauf bin ich bei -1 Grad nicht scharf.

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