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Sonntag, 22. November 2009

love dont live here anymore...

Beim Stöbern im Blog vom Zombiekätzchen ( http://het-heksje.blogspot.com/ ) hab ich eine schöne Version von dem Song "Love don't live here anymore" gefunden und hab dann noch ein wenig mehr recherchiert und die folgenden Versionen gefunden.

Ich lasse die Version von Madonna bewusst weg, da ich sie weder stimmlich noch sonst besonders gut finde. Was da der eine oder andere Laien-Musiker hinbekommt ist um ein Vielfaches besser. Außerdem wird ihr Video bei Youtube geblockt. :-/


Also... los gehts...

Einmal im Original von Rose Royce, aus dem Jahre 1978...





von City and Colour...
eine sehr professionelle Aufnahme von The Myspace Transmissions (Acoustic Sessions).





von Elisha Jord...





und mein persönlicher Favorit für heute:


Dan Weyant...




Allerdings stört mich die Aufnahmequalität. Die Gitarre scheppert irgendwie blöd und wenn er lauter wird, merkt man die Grenzen des Mikros...


Und hier der Text dazu...

Love don't live here anymore... geschrieben von Miles Gregory...


You abandoned me
Love don't live here anymore
Just a vancancy
Love don't live here anymore

When you lived inside of me
There was nothing I could conceieve
That you wouldn't do for me
Trouble seemed so far away
You changed that right away, baby

You abandoned me
Love don't live here anymore
Just a vancancy
Love don't live here anymore

Love don't live here anymore
Just emptiness and memories
Of what we had before
You went away
Found another place to stay, another home

Samstag, 21. November 2009

Vorsätze

Die Weidenfrau (zu finden unter http://weidenfrau.blogspot.com/ ) hat mich dazu inspiriert, mir mal für die kommende Woche drei Dinge vorzunehmen, die ich gerne durchsetzen/durchhalten/erreichen möchte.
Vielleicht hilft es, solche Dinge hier schriftlich und öffentlich fest zu halten? Als Motivation sozusagen.



1. bewusster essen.
Hat den Hintergrund, dass ich, wenn ich alleine bin, dazu neige Essen hastig und beiläufig in mich rein zu stopfen ohne es zu genießen. Aber da Essen zu den Dingen gehört, die mir an diesem Leben am besten gefallen, sollte ich da mal was dran ändern.
Ich habe schon oft gehört, dass Leute die alleine leben und essen weniger liebevoll mit ihrer Nahrung umgehen, einfach weil man denkt, der Aufwand für einen selbst lohne sich nicht. Aber gerade da sollte man sich was Gutes tun.
Also ist Vorsatz Nr. 1 der Versuch mein Essen mehr zu genießen, langsamer und regelmäßiger zu essen... und vor allem die Nahrung bewusst zu schmecken, zu riechen und (energetisch) zu fühlen.


2. Mindestens einmal meditieren.
Das lasse ich zu sehr schleifen. Dabei habe ich genügend Zeit und Ruhe.

3. Einen ganzen Tag lang meinen PC ausgeschaltet lassen. DAS wird hart. Ich bin nämlich gnadenlos internetsüchtig.
Aber ich könnte natürlich die gewonnene Zeit dabei in Punkt Nr. 1 oder 2 investieren :-) und endlich meine berühmt-berüchtigten schwarzen Katzen backen.

Dann bin ich mal gespannt und entschlossen.

Donnerstag, 19. November 2009

Tantra

Ich steige gerade in das nette, weite Gebiet des Tantra ein.

Die meisten Menschen assoziieren mit Tantra irgendwelchen Kuschelsex. Dabei ist der sexuelle Aspekt des Ganzen nur ein kleiner Teil der tantrischen Praxis.

Wikipedia sagt uns dazu:

Die Hauptelemente des Tantrismus sind:

- Die Darstellung und Vergegenwärtigung geistiger Prinzipien mittels sexueller Symbolik, da angenommen wird, die Polaritäten aktiv und passiv, bzw. männlich und weiblich bildeten durch ihre Wechselwirkung das Universum (Shiva und Shakti)

- Das System feinstofflicher Energiezentren (Chakras) und -kanäle (Nadis) auf denen die yogischen und meditativen Praktiken basieren, wie z.B. das körperliche Kundalini-Yoga, die Visualisation von Gottheiten oder die sexuelle Vereinigung:

- Die Arbeit mit geometrischen Symbolen wie Mandala und Yantra als Ausdruck des Makro- und Mikrokosmos

- Das Arbeiten mit Mantras und Mudras

- Die Transformation der Körperzentren in geistige Orte durch Mantras und Symbole

- Das Einfließen magischer Vorstellungen


Früher konnte ich dem ganzen indischen Zeugs gar nichts abgewinnen. Aber mittlerweile gehts. Ich sollte wieder Yoga machen und Mudras und Mantras mag ich ja eh sehr gerne.

Ich finde z.B. das Chakra-Konzept sehr gut passend zum kabbalistischen Lebensbaum. Es gibt einige Überschneidungen dabei.


Als Beispiel Malkuth und das Wurzelchakra oder Tiphareth und das Solar-Plexus-Chakra.

chakra Pictures, Images and Photos



chakra



Und hier noch mal die Zuordnung der großen Arkana im Tarot zu den Wegen des Lebensbaumes...


Tree of Life Pictures, Images and Photos



Hail Eris!

Mittwoch, 18. November 2009

Mudras

Da ich Mudras liebe und die letzten paar Tage dauernd welche mache, hab ich mal was für euch dazu gesucht :-)


nicht mein Tag

Heute ist einer der Tage an denen ich nicht hätte aufstehen sollen.
Woran genau ich das fest mache kann ich nicht mal genau sagen, denn die Sonne scheint, ich werde später zum Mittagessen einen alten Freund treffen und heute Abend bin ich wieder eingeladen.

Das ist mir fast zu viel soziales Leben an einem Tag. Sowas mag ich nicht. Vielleicht liegt es daran.

Ich würde viel lieber stundenlang draußen im Wind herumlaufen und Steine finden. Oder auch Fotos machen. Am Fluss sitzen und dem leisen Rauschen zuhören, während die Kiesel vor mir unterwasser verschwimmen und zu tanzen scheinen.
Meine Gedanken driften in eine Richtung ab, die mir ganz und gar nicht gefällt. Ich erinnere mich an den Moment im Park, den ich weiter unten beschrieben habe.
Man kann nicht dauerhaft in solchen Momenten hängen obwohl ich mich sehr danach sehne. Man sollte sie nicht versuchen festzuhalten oder zu reproduzieren.


Nein, heute ist nicht mein Tag.

Freitag, 13. November 2009

Drachenfeuer

Unter einer Patina aus schwarzem Eschen-Ruß
erhasche ich einen sekundenlangen Blick auf Bronze und Bernstein.
Mit dem Sprenkel aus goldener Morgendämmerung durchsetzt,
durch die lodernd-kriechend-alten Feuer genährt.
Deine Augen zerteilen mich, Gefährte, wenn ich sie sehe,
und bauen mich neu.
Ich kann nicht anders als in ihnen zu suchen.
Und zu finden.
Ich schlafe in deinem Schutz und der Schnee küsst mein Haar.
Auf dem Wind reiten die Krähen.
Du sprichst meinen Namen,
den Wolfsnamen, den kein Mensch je hörte.
Du rufst mich heim in den stampfenden Norden.

Ich fühle wie die Flamme flüstert.
Funke von der Glut springt zu mir,
Verbrennt mich nicht.
Harz schmilzt und raucht himmelwärts.
Niemals ward ich so gesehen.
Niemals werd ich sein wie zuvor.
Wenn du bei mir bist.


Copyright by Alexis Solvey Viorsdottir

Mittwoch, 11. November 2009

Nachtrag

Ah ich sollte mir angewöhnen nicht 100 Beiträge pro Tag zu schreiben, sondern alle mal zusammen zu fassen.

Beim Stöbern fand ich etwas, das mich total in seinen Bann gezogen hat. Nämlich das hier:




Wunderschön oder?
Die Stimme von Sting hat mich in ein romantisches Schwelgen versetzt, von dem ich gar nicht mehr runter will. Ich träume vom Norden, vom Wind, vom Schnee... mein Herz schlägt schneller und wird ganz weit.
So viele Assoziationen wie da in mir erwachen... ich kann nicht mehr damit aufhören.

In Momenten wie diesem gerade denke ich: ich bin bereit!
Für was auch immer da kommen mag.

ich mag so Zeugs

Und hier noch mal eine lustige Cover-Version

Enjoy the silence... im Original von Depeche Mode... und hier von der Band Moriarty. :-D :-D :-D Ich liebe es wie bekloppt die sind.




Hier noch was anderes von ihnen.



Gabriel

Gestern Abend habe ich ganz spontan ein Heilungsritual mit dem Engel Gabriel gemacht. Meine Erkältung nervt gerade sehr, ich habe nicht den Willen jetzt krank zu sein.
Im Allgemeinen bin ich nicht so der Engel-Fetischist, da ich der Meinung bin, sie werden viel zu oft für belangloses Zeug missbraucht.

Ich habe vor ihnen genauso viel Respekt wie vor jeder anderen „magischen“ oder spirituellen Entität und rufe sie normalerweise nicht wegen jedem Wehwehchen. Zwar kann ich ihre Anwesenheit durchaus öfter mal fühlen, unabhängig ob ich sie gerufen habe oder nicht, aber ich beachte sie meist nicht. Keine Ahnung ob sie beachtet werden wollen.

Es schreckt mich immer ein wenig ab, wie viele Esoteriker und Lichtarbeiter mit Engeln umgehen. Das ist nicht meines. Sie verkommen zu billigem Kitsch. Das beschneidet sie meiner Meinung nach um viele ihrer machtvollen Eigenschaften.
Wie auch immer. Zu Gabriel habe ich schon seit vielen Jahren eine gute Beziehung. Und das Ritual hat auf jeden Fall geholfen. Ich fühle mich deutlich besser.

Hier ein paar Infos über Gabriel:

Der Name bedeutet „Kraft Gottes“ als Übersetzung von hebr. גַּבְרִיאֵל (Gavri-El)
Oft wird er als weibliches Wesen dargestellt, wobei ich persönlich ihn männlich oder geschlechtslos empfinde. Ihm wird in der Neuzeit das Element Wasser zugeordnet, alles was mit Emotion und Vision zu tun hat und die Farbe Blau. Wenn man sich vollkommen alleine und hilflos fühlt, richtig bösen Liebeskummer hat oder emotionalen Schmerz empfindet, dann kann er helfen. Aber er kann auch heilen und einen auf Visionspfade schicken.
Im alten Judentum bestand er ganz aus Feuer. Irgendwie finde ich, dass beide Elemente zu ihm passen.


Das Bild hier hab ich im Netz gefunden und ich denke, so ähnlich fühlt er sich an.

gabriel

Montag, 9. November 2009

Alltags-Spirit

Mensch, bin ich hinüber he... mir tut alles weh. Das Wochenende war sehr anstrengend, mit mal wieder viel zu wenig Schlaf.
Gestern habe ich meine super-schicke Sony-Maus von einem Bekannten zurück bekommen, dem ich sie kurzzeitig mal ausgliehen hatte. Und was war? Er hat sie geschrottet. Und er hatte nicht mal den Anstand das vorher zuzugeben. Ich habs beim Auspacken gemerkt. Kabel stehen an ner Stelle raus. Super. Ich verleihe nie wieder mein Zeug.


Heute steht einiges an. Heute Nachmittag Karten legen mit einer Freundin und abends dann der Hexen- und Heidenstammtisch hier in KA.

Ahh... wär ich nur nicht so müde :-/

Freitag, 6. November 2009

args

Ha! ich weiß jetzt endlich was das Problem an meinem Rechner ist. Scheint auch schon anderen vorher passiert zu sein... na ja... ist nicht verwunderlich, die haben vermutlich auch Kaffee über die Tastatur gekippt *schäm* *kleinlautzugeb*

Im dümmsten und kompliziertesten Fall brauch ich ein neues Motherboard. args... *heul*

Wege - Tarot

Manchmal glaube ich mich zerreißen zu müssen aufgrund der Wege, die mir geboten werden.
Sicherheit? Risiko?

Heute versuche ich mich mal ein wenig mit Tarot. Es ist meine persönliche Ansicht zur Deutung. Daher fühle sich bitte keine/r angepieselt, wenn ihre/seine Deutung nicht mit meiner überein stimmt.


Ich habe die beiden Hofkarten „König der Münzen“ und „Ritter der Stäbe“ gewählt. Vermutlich gibt es auch noch andere Karten die zu dem Thema passen aber ich habe bewusst diese beiden ausgesucht, weil sie zu meinen aktuellen Lebensumständen passen und weil ich sie gezogen habe.

Also… der König der Münzen…
… ist Sicherheit, die Stabilität, Geborgenheit, Nähe… aber auch Routine, Einengung und Abstumpfung offeriert.
Und der Ritter der Stäbe ist…
… Feuer… wartet auf mit Leidenschaft, Inspiration, unglaublichen emotionalen Auf und Abs, Chaos, Schöpfung, Zerstörung. Unberechenbarkeit, Begierde, Selbstfindung und -zerstörung.

Ich bin seit ich denken kann zwischen diesen beiden Polen zerrissen. Noch nie habe ich es erlebt, dass mir ein Weg angeboten wurde, der beides enthielt. Möglicherweise ist diese Spaltung nur in meinem Kopf. Mit Sicherheit sogar. Darum werde ich auch immer uneinsichtiger, was die Zwangsläufigkeit dieser Entscheidungsfindung betrifft.
Ich versuche Brücken zu schlagen. Und das Ergebnis ist, dass ich am Ende selbst der Abgrund bin, in den ich alle Beteiligten mit reiße. Mir fehlt die Ruhe und Konsequenz um Brücke zu sein. Möglicherweise auch die Erfahrung oder die emotionale Intelligenz.
Schwer in Worte zu fassen, worauf ich eigentlich hinaus möchte.
Aber so bin ich gezwungen Wege in mir selbst einzuschlagen und mich zu entscheiden.


Auf der einen Seite die heimat- und ruheverheißende Erde. Materiell, sinnlich. Schöpferisch. Angenehm einfühlsam und zurückhaltend. Mitten im Leben, tief verwurzelt. Aber vielleicht auch ein wenig zu ängstlich, verfällt gerne in Stasis und Gewohnheit. Er tut alles dafür um Harmonie und Stabilität zu schaffen. Er bietet beruflich große Chancen. Und wenn man so umhergetrieben und nomadisch ist wie ich, dann kann er einem helfen, eine Heimat in sich selbst, wie im Außen zu finden. So ist der König der Münzen. Und er ist ziemlich „männlich“, durch das zweite Element, das im inne wohnt.

Nach dem Golden Dawn haben die Hofkarten jeweils zwei Elemente. Hier entspricht die Elemente-Zuordnung beim König der Münzen dem „Feuer der Erde.“ Also Hauptelement ist Erde (Münzen). Und der König ist Feuer. Ich finde, das klingt immer nach Magma oder gebranntem Ton. Diese Vorstellung gefällt mir gut.


König der Münzen


Auf der anderen Seite das alles verzehrende Feuer, das mich in ein Fieber voller Herzrasen und Wahn wirft. Vereinnahmend, dominant und kurzlebig. Aber dafür substantieller, sexueller und manischer als sonst etwas das ich kenne. Wenn man sich mit ihm auseinander setzt, kann man sehr viel lernen. Ganz besonders über seine eigenen, verborgenen Leidenschaften. Er ist Rebell und Befreier. Seine Kraft ist essentiell, wenn man sich aus einer Situation lösen möchte. Lichtbringer. Verführer und ewige Sonne, egal ob schwarz oder weiß. Ritter der Stäbe.

Hier ist die Elemente-Zuordnung „Luft des Feuers“. Hauptelement ist Feuer (Stäbe) und der Ritter ist Luft. Das ist wirklich etwas wie ein Feuersturm. Hört sich fast schon ungesund an.


Ritter der Stäbe





• König/Ritter = Feuer
• Königin = Wasser
• Ritter/Prinz = Luft
• Page/Prinzessin = Erde

Kieselgrund

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